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System zur internen Kontrolle und zum Risikomanagement

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem – ICRMS – enthält Regeln, Verfahren und Organisationsstrukturen, die darauf abzielen, die wesentlichen Risiken effektiv und effizient zu identifizieren, zu messen, zu steuern und zu überwachen, um den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. De Nora hat das ICRMS mit dem vorrangigen Ziel eingeführt, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern, die die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen könnten, seine Ziele zu erreichen und seine Leistung zu steigern, und gleichzeitig den langfristigen Wert und den Ruf des Unternehmens zu sichern.


Am ICRMS eines Unternehmens sind mehrere Akteure beteiligt, doch die letztendliche Verantwortung liegt beim Vorstand. Außerdem spielen die folgenden Akteure bei der Gestaltung des ICRMS eine Rolle:

 

  • der Chief Executive Officer, der für die Einrichtung und Aufrechterhaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems verantwortlich ist;

  • den Kontroll-, Risiko- und ESG-Ausschuss, der dafür zuständig ist, den Vorstand bei der Bewertung und Entscheidungsfindung in Bezug auf das ICRMS sowie bei der Genehmigung der regelmäßigen finanziellen und nichtfinanziellen Berichte zu unterstützen;

  • den Leiter der Internen Revision, der dafür zuständig ist, zu überprüfen, ob das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem funktionsfähig, angemessen und mit den vom Vorstand festgelegten Richtlinien im Einklang steht;

  • die anderen Unternehmensfunktionen, die an den Kontrollen beteiligt sind (wie Risikomanagement, Rechts- und Compliance-Abteilung, Finanzabteilung, Regulierungsabteilung usw.), die die Unternehmensrisiken überwachen und kontrollieren und sicherstellen, dass Risiken ordnungsgemäß identifiziert und gesteuert werden und dass die Unternehmensrichtlinien und -vorschriften eingehalten werden;

  • das Kontrollgremium, das die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems überwacht.

Organisations-, Management- und Kontrollmodell gemäß dem italienischen Gesetzesdekret Nr. 231/2001

Risikomanagementmodell

Das System der internen Kontrolle und des Risikomanagements ist ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Governance der De Nora-Gruppe, da es eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Überwachung wesentlicher Risiken spielt und sicherstellt, dass diese mit der Risikobereitschaft und den strategischen Zielen des Unternehmens im Einklang stehen und die Schaffung langfristiger Werte unterstützen.

Die Risikobewertung ist in die internen Prozesse eingebettet, und die Unternehmensleitung trägt proaktiv dazu bei, ein Umfeld zu schaffen, das die Risikoidentifizierung fördert, das erwartete Kontrollniveau auf allen Ebenen sicherstellt und die Übereinstimmung zwischen Risikoexposition und Risikotoleranz gewährleistet.

 

Anhand der Art der Tätigkeit wurden die Risiken wie folgt klassifiziert:

Strategische Risiken

Risiken, die sich aus externen oder internen Faktoren ergeben, wie z. B. Veränderungen im Marktumfeld, aus falschen und/oder unsachgemäß umgesetzten Unternehmensentscheidungen sowie aus dem Versäumnis, auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld zu reagieren, und die somit die Wettbewerbsposition der Gruppe und die Erreichung ihrer strategischen Ziele gefährden könnten.

Finanzielle Risiken

Risiken im Zusammenhang mit der Höhe der verfügbaren finanziellen Ressourcen sowie mit der Fähigkeit, Währungs- und Zinsschwankungen effizient zu steuern.

Operative Risiken

Risiken, die sich aus dem Eintritt von Ereignissen oder Situationen ergeben, die durch die Einschränkung der Effektivität und Effizienz von Schlüsselprozessen die Wertschöpfungsfähigkeit des Konzerns beeinträchtigen.

Compliance-Risiken

Risiken, die sich aus der Nichteinhaltung von Gesetzen, Vorschriften, internen Richtlinien und Branchenstandards ergeben und zu rechtlichen oder aufsichtsrechtlichen Sanktionen, finanziellen Verlusten oder einer Schädigung des Rufs des Konzerns führen könnten.

Die Interne Revision ist dafür verantwortlich, zu überprüfen, ob das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem funktionsfähig und  angemessen ist und mit den vom Vorstand festgelegten Richtlinien im Einklang steht

Via Leonardo Bistolfi, 35
20134 Mailand, Italien

+39 02 21291
industriedenora@denora.com

Für die Verbreitung und Speicherung von vorgeschriebenen Informationen hat sich die Industrie De Nora S.p.A. für die Nutzung des 1INFO-Systems (www.1info.it) entschieden, das von der Computershare S.p.A. mit Sitz in Mailand, Via Lorenzo Mascheroni 19, verwaltet wird und von der CONSOB zugelassen ist.

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